Versandschäden: Die versteckten Kosten

Geposted von Bob Lemmen

Eine Chance von 1 in 200 ist keine gute WetteDamage_German_2212020

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Autohändler. Sie bestellen hunderte Fahrzeuge für Ihr Autohaus, aber ab und zu springt ein nagelneuer Wagen einfach nicht an. Sie rechnen nach: 1 von 200 Autos springt nicht an, der Wagen ist nicht reparierbar und ein Totalschaden. Sicher, Sie können 199 Autos verkaufen, aber Sie müssen den Verlust von einem Wagen hinnehmen.

Glauben Sie, dass ein Autohaus einen solchen Verlust einfach in Kauf nimmt? Nachrechnen ergibt, dass 99,5 Prozent der Autos, die er bekommt, in perfektem Zustand sind. Ein Verlust von 0,5 Prozent scheint nicht sehr viel zu sein. Aber wäre es nicht besser, wenn der Händler alle 200 Autos verkaufen könnte?

Wenn wir an eine Schadensquote von fast 0 Prozent gewöhnt sind – die Händler tatsächlich erhalten –, sind 0,5 Prozent eine Menge. Das würde bedeuten, dass im Schnitt jedes 200. Auto ein Totalschaden ist. Es ist leicht zu erkennen, dass das nicht hinnehmbar ist.

 

Versandschäden stehlen Ihnen 0,5 Prozent des Bruttoumsatzes!

Was für eine Transportform inakzeptabel ist, kann für eine andere die Norm sein. Versandschäden (Schäden, die zwischen Werk und Verkaufsstelle entstehen) machen in der Lebensmittel-, Getränke- und Konsumgüterindustrie laut Grocery Manufacturers Association (GMA) und dem Food Marketing Institute (FMI) im Schnitt etwa ein halbes Prozent des Bruttoumsatzes aus. Die schlechte Nachricht ist, dass damit mehrere Milliarden Verluste durch Schäden im Jahr verbunden sind, von denen ein Großteil auf Deponien landet. Aber es gibt eine gute Nachricht: Diese Schäden sind zu einem großen Teil vermeidbar.

 

Standardverfahren verringern Versandschäden

Der Versand von Produktpaletten wirft eine Reihe anderer Probleme auf. Das sind jedoch Probleme, die mit Standardverfahren vermieden werden können.

Die Hauptursachen für Versandschäden an Palettenladungen sind:

  1. Instabilität in Verpackungen durch Materialeinsparung in Primärverpackungen.
  2. Zusammenstellen von Ladungen, die nicht auf ihre Paletten passen.
  3. Verwendung von Palettierern, die lose oder unregelmäßige Ladungen zusammenstellen.
  4. Zu volle Beladung von Lkw oder aber Lücken zwischen Ladungen, wodurch es zu Transportschäden kommt.
  5. Generell mangelhaftes Einwickeln in Stretchfolie.

 

Besseres Einwickeln in Stretchfolie ist der beste Weg zu weniger Schäden.

Von diesen Schadensursachen ist das Einwickeln in Stretchfolie am einfachsten, schnellsten und am kostengünstigsten zu verbessern. Wenn das noch nicht reicht, ist effektiveres Einwickeln in Stretchfolie auch die „tief hängende Frucht“ oder das „Heftpflaster“ zur Minderung oder Kompensierung der anderen wesentlichen Schadensursachen.

Wenn Sie mit Stretchfolie umwickelte Paletten versenden, ist Ihre Erfolgsquote, sofern Sie nicht das Gegenteil beweisen können, nicht besser als 99,5 Prozent. Auch wenn Sie 99,5 Prozent erreichen, ist das nicht gut genug. Denn es bedeutet im Schnitt 50 bis 500 Euro Schaden pro Lkw-Ladung, und Sie verschenken bares Geld.

Anders ausgedrückt: Ein Unternehmen mit 100 Millionen Euro Umsatz verliert im Jahr 500.000 Euro durch vermeidbare Transportschäden. Wie viel Stück mehr muss es verkaufen, um diesen Verlust wettzumachen?

 

Ihre Versandschäden um 50 % senken

Verschenken Sie kein Geld mehr. Es gibt naheliegende Einsparmöglichkeiten. Ein Schaden von einem halben Prozent braucht nicht Ihre Norm zu sein. Schlanke Prozesse und Prinzipien reduzieren Schäden und Verschwendung in der Regel um 50 Prozent oder mehr dort, wo sie angewendet werden.

Für weitere Informationen können Sie sich an uns wenden oder uns unter +31 485 751 700 telefonisch erreichen.

Dieser Beitrag wurde am 4. März 2020 veröffentlicht und am 4. März 2020 aktualisiert.

Stretchwickeln ist die slsung.
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